Innovative Materialien und Prozesse für Quantensysteme im Fokus

Am 12. und 13. Februar trafen sich die dreizehn Forschungsprojekte aus der Fördermaßnahme „Innovative Materialien und Prozesse für Quantensysteme“ des BMFTR in Berlin.

Anfang Februar trafen sich im Erwin-Schrödinger-Haus der Humboldt-Universität zu Berlin rund 100 Akteure und Akteurinnen aus den Projekten der Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und tauschten sich zu ihren aktuellen Forschungsarbeiten aus. Die Themen reichten von neuen Prozesstechniken für Materialien für kryogene Schaltkreise für das Quantencomputing bis hin zu neuen nichtlinearen optischen Materialen für photonische Chips zur Steuerung von Quantensystemen.

Materialien für Quantencomputer und -sensoren

Nach der Eröffnung durch Professor Christoph Koch von der Humboldt-Universität zu Berlin begrüßte Dr. Fabian Lausen aus dem Referat „Quantentechnologien“ des BMFTR die Gäste per Videoschalte. 

Er betonte, wie wichtig die Forschung der Anwesenden für die Entwicklung fehlerkorrigierter Quantencomputer und leistungsstarker Quantensensoren sei. Beide gelten als zentrale Ziele der Quantentechnologien in der „Hightech Agenda Deutschland“ der Bundesregierung. „Und genau an dieser Stelle kommen Ihre Vorhaben zum Tragen. Sie erforschen, wie bekannte Materialien verbessert und skaliert werden können. Sie entdecken gänzlich neuen Materialien mit überlegenen Eigenschaften für die Quantentechnologien“, so Lausen.

Blick über den Tellerrand: Nachwuchsgruppe DiNOQuant zu Gast

Danach ging es weiter mit einem Gastbeitrag von Dr. Gregor Pieplow. Er stellte den Anwesenden die Forschungsarbeit der Nachwuchsgruppe DiNOQuant vor. Das Team um Gruppenleiter Professor Tim Schröder forscht an der Humboldt-Universität zu Berlin zu leistungsfähigen Bauelementen, die anwendungsübergreifend in den Quantentechnologien Verwendung finden können. DiNOQuant steht stellvertretend für 26 Nachwuchsgruppen, die das BMFTR im Nachwuchswettbewerb Quantum Futur seit 2018 fördert und gefördert hat. 

Die nachfolgenden Projektvorträge mit Fragerunden, die begleitende Posterausstellung sowie das Get-together am ersten Abend boten vielfältige Gelegenheiten für vertieften Dialog und Vernetzung. Die Resonanz der Teilnehmenden war durchweg positiv. Insbesondere die Beteiligung bis auf Ebene einzelner Teilprojekte ermöglichte einen intensiven fachlichen Austausch. Nach diesen inspirierenden Tagen heißt es nun: Auf in die zweite Halbzeit!